14:09 Imieniny: Olgierda, Lucjana, Marii
Wappen, Geschichte, Denkmäler
Die ältesten Siedlungsspuren auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Gorzyce stamme aus der Steinzeitepoche (Mittelsteinzeit und Jungsteinzeit). Auch die zahlreichen späteren Funde zeugen von dem uralten Siedlungswesen in der Region von Gorzyce. Das hängt zweifelsohne mit der Nähe vom Morawentor zusammen, eines Ortes, der sein Urzeiten für Expansionszwecken der Bevölkerung genutzt war. Auch die ältesten erhaltenen Erwähnungen von den vorhandenen Bevölkerungssammlungen zeugen von einem für damalige Zeiten dichten Netz der Siedlungen. Die meisten Dörfer aus dem Gebiet der heutigen Gemeinde Gorzyce werden schon in der Hälfte des 13. Jahrhunderts erwähnt. Es sind Siedlungen, die in der Auflistungen der den Zehntenteil für die Kirche in Oppeln zahlenden Ortschaften erfasst wurden. Zu diesen Ortschaften gehörten: Bełsznica, Bluszczów, Odra, Olza i Kamień. Ein Teil der Dörfer haben den Zehntenteil in der Kirche in Tyniec gezahlt (Gorzyce, Uchylsko). Das bedeutet aber nicht, dass die anderen Doerfer zu der damaligen Zeit nicht vorhanden waren. Die von Ludwik Musioł durchgeführten Quellenanalysen geben als Beispiel Rogow an, der in diesen Auflistungen nicht erwähnt wurde, und der wahrscheinlich schon im 13. Jahrhundert existiert hat.
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Gorzyce ist mit dem Fürstentum Rattibor und seiner Geschichte verbunden. Die meisten Gebiete wurden durch die fürstlichen Verleihungen zu den privat-ritterlichen Besitztümern und gingen schnell von Hand zu Hand.
Im 15. und 16. Jahrhundert wurde ein Teil der Gebiet des Fürstentums Rattibot abgesondert und erlangte eine gewisse Selbstständigkeit,. Zu den Gebieted des Staates Wodzisłąw gehörten: Czyżowice, Turza, Gorzyczki, Uchylsko (1532 auch Gorzyce). Zu dem Boguminstaat gehörten: Gorzyce, Olza, Odra, Bełsznica; zum Gebiet von Rattibor: Rogów, Kamień, Bluszczów.
Unter den bedeutendsten Besitzer der beschriebenen Regionen sollte man erwähnen: Familie Fragstein, Larisch (Besitzer von Gorzyczek, Rogowa), Arco (Gorzyce) oder Henckel von Donnersmarck. 1741 wurde eine neue Einteilung in Kreise durchgeführt. Dann wurde das Gebiet von Wodzisłąw und Bogumin dem Plesskreis angegliedert, die anderen dem Rattibotkreis. 1816 wurde ein Kreis Rybnik geschaffen, der bestand aus: Czyżowice und Turza. Gorzyce, Gorzyczki, Uchylsko und Olza gehörten zum Kreis Rattibor. Nch 1922 wurden dem Kreis Rybnik Gorzyce, Gorzyczki, Uchylsko, Rogów, Bełsznicę, Bluszczów, Kamień, Odra und Olza angegliedert.
1972 schuf man die Gemeinde Gorzyce. Seit dem 1. Januar 1999 ist die Gemeinde ein Teil der Wojewodschaft Schlesien und des Kreises Wodzisław.
/Auf Grund der Artikel von P. Pawlica, publiziert/veröffentlicht in der Zeitung „U Nas” [in:] Studium uwarunkowań i kierunków zagospodarowania przestrzennego gminy Gorzyce (Studium der Bedingen und der Richtungen der Raumbewirtschaftung der Gemeinde Gorzyce), Band 1, Gorzyce, September 2004/


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